Besucherhighlights

Wanderrouten
Eine Besonderheit von Paul sind seine Täler mit dramatischen Aussichten und herrlichen Wanderrouten. Am besten genießt man diese zusammen mit einem lokalen Wanderführer, der Land und Leute entlang der Strecke kennt und viele der einheimischen Pflanzen benennen kann. Von der Stadtverwaltung bekommen Sie gerne ausführliche Informationen zum Thema Wandern, bitte setzen Sie sich mit uns unter folgender Email in Verbindung.

Beispiel einer Wanderroute:

Vale de Neve
Entlang dieses unbewohnten Flussbettes (ribeira) bekommen sie eine Vielzahl einheimischer Pflanzen zu sehen, darunter Papaya- und Mangobäume, Kaffee, Kokos- und Bananenpalmen und den Brotfruchtbaum, aber auch Zuckerrohr, Yam, Cassava und Chilis (Malagueta). Die steilen Berghänge zu beiden Seiten sind üppig begrünt und bieten eine ganz einzigartige Ansicht. Schon unterwegs werden Sie so auf das besondere Naturschauspiel eingestimmt, das Sie am Ende des Weges für Ihre Anstrengungen belohnt: Ein Wasserfall von 150 – 200m Höhe speist das Tal das ganze Jahr über mit frischem, klaren Bergwasser.

Die Statue des Heiligen António
Sankt António ist ein Schutzheiliger der Gemeinde Santo António das Pombas, bekannt als Beschützer der Kinder und Familie, aber auch als „Matchmaker“, der liebende Paare zusammenführt.

Ein kurzer und lohnender Aufstieg führt Sie die Stufen hinauf zu der Statue, von wo aus Sie rundum Ausblick auf das Meer haben. Zu Ihren Füßen liegt Vila das Pombas, auf der anderen Seite können Sie schon einen Blick auf das einladende Valo do Paul werfen. Je nach Wetter können Sie weiter hinten im Tal auch die Siedlung Figueiral do Paul erkennen. Trotz ihrer Schönheit und der sehr herzlichen Einwohner ist diese Siedlung wenig bekannt, weil sie nur schwer zugänglich ist.

Grogue Brennerei
Beim Besuch einer „Trapiche“ können Sie alles über die Herstellung dieses Schnapses lernen, vom Zuckerrohranbau, über den Gährungsprozess und die Destillierung, bis zur Lagerung der fertigen Produkte. Folgen Sie dem „Regionale Produkte“-Link, um mehr über Grogue zu lesen.

Der Leuchtturm „Fontes Pereira de Melo“
Der Bau dieses Leuchtturms, benannt nach einem portugiesischen Staatsmann, wurde 1884 im Dekret von Portaria Regia beschlossen. 1886 wurde der, auch als „Ochsenleuchtturm“ bekannte, achteckige Leuchtturm in Betrieb genommen und markiert seither die nördliche Einfahrt zum Kanal von São Vicente. Er ist über 10m hoch und 3m im Durchmesser, und der 4,5m hohe Schein ist noch in fast 50km Entfernung zu sehen. Er dient den Seefahrern im Atlantik als Wegweiser nach Porto Grande auf São Vicente, wo sie Treibstoff tanken können.

Felsinschriften (Pedra “Scrivida”)
Im Tal von Ribeira do Penedo, etwa 300m flussaufwärts von einem ehemaligen Fussballfeld, finden sie einen Fels mit dem Namen „Pedra da nossa Senhora“. In den Stein geritzt sind Inschriften, von denen vermutet wird, sie könnten Spuren asiatischer Seefahrer sein, die um 1420 auf die Insel kamen. Der Stein wird bis heute erhalten und untersucht. Er ist von Pontinha de Janela aus leicht zu erreichen.

Fischerei
Wann immer es das Wetter erlaubt, können Sie mit den einheimischen Fischern in ihren farbenfrohen Booten aufs Meer hinausfahren, um sie bei ihrem täglichen Geschäft zu beobachten. Zum Fang gehören unter anderem Makrelen, Zackenbarsch, aber auch See-Aal, nicht selten aber auch Tintenfische und Hummer, die im Meer um Santo Antão häufig vorkommen.